Was ist eine Bürgersolaranlage und welche Vorteile bietet sie?

12.09.2011 Keine Kommentare

Bürgersolaranlagen sind in der Regel größere Photovotalikanlagen die oft auf von Kommunen verpachteten Dachflächen installiert werden. Der Vorteil ist, daß jeder der sich an einem derartigen Projekt ist die Risikostreuung, denn je nach Gesellschaftsform ist der Investor nur im Rahmen seiner Einlage und der prozentualen Beteiligung an den Kosten und dem Risiko beteiligt.

Es handelt sich quasi um eine gemeinsame Solaranlage aller am Projekt Beteiligten, als Organisationsform wird am häufigsten eine Gesellschaft bürgerlichen Recht, kurz GbR oder auch eine GmbH, was aber tendenziell nur bei wirklich großen Anlagen lohnt.

Dank der Förderung über das erneuerbare Engergien Gesetz über die Einspeisevergütung läßt sich Rentabilität und Rendite einer Bürgersolaranlage recht solide und langfristig planen. Was aber immer bedacht werden sollte, ist die Tatsache, daß es sich um eine Art Eigentümergemeinschaft handelt. Das Stimmrecht des einzelnen bemißt sich an seinem Anteil und seiner Einlage, was dazu führen kann, daß man bei Entscheidungen demokratisch getroffen werden müssen. Der Vertrag für die Gesellschaft sollte daher unbedingt von einem Fachmann aufgesetzt werden, um spätere Probleme oder Streitigkeiten zu vermeiden.

Bürgersolaranlagen sind eine attraktive Alternative für alle denen für eine eigene Photovotalik Anlage das Geld oder der Platz fehlen, oder sie einfach nur eine solide sichere Geldanlage suchen. Vorab sollte aber immer ein Experte konsultiert werden.

Informationen zu Bürgersolaranlagen finden sich zu einer Vielzahl im Internet, einige Projekte haben sogar eine eigene Homepage.

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Photovoltaik Anlagen erklärt

12.09.2011 Keine Kommentare

Bei Photovoltaikanlagen wird im Gegensatz zu einer Solarthermieanlage keine Wärme erzeugt, sondern elektrischer Strom den man auch gerne als Solarstrom bezeichnet, durch eine Umwandlung der Energie des Sonnelichts. Dies geschieht in Solarzellen, die zwar für sich gesehen sehr klein sind, aber in sogenannten Solarmodulen verbaut werden. Anders als bei Solarthermieanlagen wird nicht Wärme umgewandelt, sondern Licht.

Bei dem erzeugten Strom handelt es sich um Gleichstrom, noch dazu mit einer recht niedrigen Spannung. Er kann also nicht direkt im Haushalt verwendet werden oder ins Stromnetz eingespeist werden sonder muß vorher einen sogenannten Wechselrichter durchlaufen. Theoretisch kann auch eine Auflandung von Solarbatterien, diese kommen aber normalerweise nur für den mobilen Einsatz in Autos oder Ähnlichem, sowie in Gegenden ohne Stromversorgung zum Einsatz.

Man spricht daher bei der Einspeisung auch von einem Verbundnetz, der ins Stromnetz eingespeiste Strom wird sofort verbraucht und nicht wie bei einer Inselanlage gespeichert.

Dank des erneuerbare Energien Gesetzes existiert in Deutschland eine staatliche Förderung über die Einspeisevergütung, diese ist für eine Rentabilität der Anlagen zumindest momentan auch noch nötig. Die Zeit bis sich eine Photovoltaik Anlage rentiert beziehungsweise amortisiert liegt aktuell im Schnitt bei 10 Jahren was angesichts der durchschnittlichen Lebendauer von 20 Jahren für eine attraktive Rendite sorgen kann. Beraten kann hier der Fachmann, es gibt viele betriebe die sich auf die Planung und Realisierung kleinerer Anlagen für private Haushalte spezialisiert haben.

Wie schon bei der Solarthermie gilt auch für Photovoltaik Anlagen: Alle Installationen sollten nur durch einen Fachmann durchgeführt werden, vorzugsweise ein Unternehmen mit langjähriger Erfahrung und Kunden die als Referenz dienen können.

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Was ist und wie funktioniert eine Solarthermie Anlage?

12.09.2011 Keine Kommentare

Wenn man von einer Solaranlage spricht, ist häufig genauer gesagt eine Solarthermie Anlage gemeint. Diese thermische Solaranlage erzeugt keinen Strom wie etwa Photovotalik Module. Die auf dem Dach befestigten Module sind gefüllt mit einer speziellen in der Fachsprache Wärmeträger genannten Flüssigkeit die unter anderem auch frostsicher ist. Somit besteht auch an kalten, sonnenfreien Wintertagen keine Gefahr des Einfrierens.

Die Oberfläche von Solarthermie Anlagen ist schwarz, da diese Farbe für eine maximale Aufheizung sorgt. Wer schon einmal im Hochsommer mit einem schwarzen Hemd vor die Tür gegangen ist, kann diesen Effekt leicht nachvollziehen. Über ein Röhrensystem wird der aufgeheizte Wärmeträger mittels einer Pumpe in einen Wasserspeicher gepumpt, in dem sich das Wasser ausheizt. Vergleichbar mit einem Tauchsieder, erhitzen die spiralförmigen Windungen das Wasser im Tank.

Zusätzlich empfehlenswert und in Deutschland Standard ist die Kopplung dieses Systems an eine Heizungsanlage. Je nach Wassertemperatur im Speicher kann dieser bei Bedarf das Wasser zusätzlich erhitzen, falls die gewonnene Solarwärme nicht für die gewünschte Wassertemperatur sorgen kann.

Wie hoch das Einsparpotential als Heizöl oder Gas durch eine Solarthermie Anlage ist, lässt sich auf Grund vieler unterschiedlicher Faktoren nicht pauschal oder seriös berechnen, was allerdings unzweifelhaft ist, ist daß in Zeiten steigender Preise für fossile Brennstoffe eine Solaranlage helfen kann viel Geld zu sparen und sich dank staatlicher Förderung binnen eines relativ kurzen Zeitraums amortisiert. Genaueres dazu kann ihnen ein Fachmann, der auf den Bau derartiger Anlagen spezialisiert ist sagen.

Bei der Auswahl des Unternehmes für die Installation sollten immer Referenzen eingeholt werden, da der Markt sehr lukrativ ist und nicht jeder Anbieter die beste Anlage zu einem günstigen Preis liefert. Insbesondere sollte immer darauf geachtet werden, daß auch langfristig Ersatzteile zur Verfügung stehen und die Firma schon mehrere Jahre am Markt tätig ist.

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Solaranlage selber bauen

13.07.2011 Keine Kommentare

Im Internet kursiert eine Vielzahl von Anleitungen und Bauplänen für Solaranlagen, hierbei gilt es vor allem zu unterschieden zwischen dem Selbstbau von Solarthermie Modulen und dem Selbstaufbau vorgefertigter Module. Von ersterem, der Kontruktion von Solarmodulen in Eigenregie ist aus mehreren Gründen dringend abzuraten.

Während ein zu Hause zusammengeschraubter Solarkollektor vielleicht noch dazu ausreicht, im Sommer den Pool zu beheizen, sind derartige Eigenkonstruktionen meist extrem ineffizient und anfällig. Egal ob Hagel, Sturm oder Schnee, die Widerstandfähigkeit von Do-it-Yourself Modulen erreicht nicht annähernd die professioneller Module. Im schlimmsten Fall verursacht eine derartige Anlage soger hohe zusätzliche Schäden.

Hinzu kommt, daß derartige Anlagen nicht förderfähig sind, man verschenkt also bares Geld, denn für förderfähige Anlagen winkt Geld vom Staat (BAFA, KFW) auf das man nicht leichtfertig verzichten sollte.

Anders verhält es sich bei fertigem Modulen zur Montage in Eigenregie wie z.B. dem Sunpower Vakuum Röhrenkollektor. Diese verbinden die Vorteile einer professionellen Solaranlage mit den günsten Kosten der Selbstmontage. Achten sie aber darauf, daß eine TÜV Prüfung der Module vorliegt, sie der DIN EN Norm entspricht und förderfähig ist, so müssen sie weder auf Sicherheit, noch auf die attraktiven Zulagen von staatlicher Seite verzichten.

Die Installation ist in der Regel relativ einfach, im Zweifelsfall sollte aber immer jemand hinzugezogen werden, der das nötige Fachwissen mitbringt. Ganz entscheidend ist auch die Versorgung mit Ersatzteilen, bei Röhrenkollektoren sollte immer die Lieferbarkeit von Ersatzröhren bestehen. Zwar sind Profimodule meist extrem wetterbeständig, extremer Hagel o.ä. kann aber auch eine solide konstruierte Anlage beschädigen. Hier ist es wichtig, daß nicht das gesamte Modul getauscht werden muss, sondern Einzelröhren lieferbar sind, um unnötig hohe Reparaturkosten zu vermeiden.

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Solarstrom lohnt sich

24.08.2010 Keine Kommentare

Solarstrom lohnt sich

Im Zeitalter steigender Strompreise ist Umdenken gefragt. Einfachster Weg, um der Preisexplosion auf dem Strommarkt zu trotzen ist daher, den benötigten Strom im Haushalt einfach selbst zu produzieren, zum Beispiel mit einer Solaranlage auf dem eigenen Hausdach. Die Installation einer solchen Anlage zur Produktion von Strom auf dem eigenen Dach lohnt sich für den privaten Verbraucher: die autarke Stromerzeugung verspricht Unabhängigkeit von der Preispolitik der großen Energieanbieter. Zudem fördert der Staat den privaten Betrieb von Photovoltaikanlagen mit einer Einspeisevergütung.

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