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Photovoltaik Anlagen erklärt

Bei Photovoltaikanlagen wird im Gegensatz zu einer Solarthermieanlage keine Wärme erzeugt, sondern elektrischer Strom den man auch gerne als Solarstrom bezeichnet, durch eine Umwandlung der Energie des Sonnelichts. Dies geschieht in Solarzellen, die zwar für sich gesehen sehr klein sind, aber in sogenannten Solarmodulen verbaut werden. Anders als bei Solarthermieanlagen wird nicht Wärme umgewandelt, sondern Licht.

Bei dem erzeugten Strom handelt es sich um Gleichstrom, noch dazu mit einer recht niedrigen Spannung. Er kann also nicht direkt im Haushalt verwendet werden oder ins Stromnetz eingespeist werden sonder muß vorher einen sogenannten Wechselrichter durchlaufen. Theoretisch kann auch eine Auflandung von Solarbatterien, diese kommen aber normalerweise nur für den mobilen Einsatz in Autos oder Ähnlichem, sowie in Gegenden ohne Stromversorgung zum Einsatz.

Man spricht daher bei der Einspeisung auch von einem Verbundnetz, der ins Stromnetz eingespeiste Strom wird sofort verbraucht und nicht wie bei einer Inselanlage gespeichert.

Dank des erneuerbare Energien Gesetzes existiert in Deutschland eine staatliche Förderung über die Einspeisevergütung, diese ist für eine Rentabilität der Anlagen zumindest momentan auch noch nötig. Die Zeit bis sich eine Photovoltaik Anlage rentiert beziehungsweise amortisiert liegt aktuell im Schnitt bei 10 Jahren was angesichts der durchschnittlichen Lebendauer von 20 Jahren für eine attraktive Rendite sorgen kann. Beraten kann hier der Fachmann, es gibt viele betriebe die sich auf die Planung und Realisierung kleinerer Anlagen für private Haushalte spezialisiert haben.

Wie schon bei der Solarthermie gilt auch für Photovoltaik Anlagen: Alle Installationen sollten nur durch einen Fachmann durchgeführt werden, vorzugsweise ein Unternehmen mit langjähriger Erfahrung und Kunden die als Referenz dienen können.

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