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Solarstrom lohnt sich

Solarstrom lohnt sich

Im Zeitalter steigender Strompreise ist Umdenken gefragt. Einfachster Weg, um der Preisexplosion auf dem Strommarkt zu trotzen ist daher, den benötigten Strom im Haushalt einfach selbst zu produzieren, zum Beispiel mit einer Solaranlage auf dem eigenen Hausdach. Die Installation einer solchen Anlage zur Produktion von Strom auf dem eigenen Dach lohnt sich für den privaten Verbraucher: die autarke Stromerzeugung verspricht Unabhängigkeit von der Preispolitik der großen Energieanbieter. Zudem fördert der Staat den privaten Betrieb von Photovoltaikanlagen mit einer Einspeisevergütung.

Im Bereich der erneuerbaren Energien gilt die Photovoltaik in Deutschland als eine der wichtigsten Säulen für die zukünftige Energieversorgung aus regenerativen Energiequellen. Auch für die privaten Haushalte rentiert sich diese umweltfreundliche und ertragreiche Art der Stromerzeugung. Privat betrieben werden können Photovoltaikanlagen eigentlich von jedem Ort Deutschlands aus. Um aus der Sonneneinstrahlung den maximalen Ertrag zu erzielen, ist eine Ausrichtung der Anlage in südliche Richtung sinnvoll. Eine Anlage mit 1.000 Kilowatt Peak liefert bei optimaler Ausnutzung zwischen 800 und 1.000 Kilowatt Strom pro Jahr – also etwa ein Viertel des jährlichen Strombedarfs eines Vier-Personen-Haushalts. Da die Sonne jedoch in Deutschland nicht das gesamte Jahr über gleichmäßig scheint, sollte der selbst produzierte Strom in Kombination mit einem günstigen Energieanbieter genutzt werden, der durch einen Strompreise Preisvergleich mit geringen Aufwand ermittelt werden kann.

Ertragreicher Sonnenstrom

Mit einer Solarstromanlage auf dem eigenen Dach können Hauseigentümer bis zu sieben Prozent Rendite erzielen, wenn sie den produzierten Solarstrom in das allgemeine Versorgungsnetz einspeisen. In Einzelfällen können private Stromproduzenten mit der hauseigenen Photovoltaikanlage auf dem Dach sogar noch höhere Rendite erzielen. Wie hoch der Ertrag ausfällt, hängt unter anderem von der Höhe der Kosten für die Anschaffung und den Betrieb der Anlage ab.

In vergangen Jahren sind die Anschaffungskosten für PV-Anlagen stetig gesunken. Derzeit beläuft sich die durchschnittliche Investitionssumme für eine Standardanlage auf knapp 4.000 Euro pro Kilowatt Peak. Zusätzlicher finanzieller Aufwand entsteht lediglich durch die Montage sowie die regelmäßige Wartung der Anlage. Die Betriebs- und Wartungskosten betragen höchstens ein Prozent der Investitionssumme.

Der in der PV-Anlage produzierte Strom kann entweder eigenständig genutzt oder aber in das allgemeine deutsche Versorgungsnetz eingespeist werden. Letztere Methode ist aus finanzieller Sicht lohnenswerter: der Staat belohnt das Einspeisen von Solarstrom in das allgemeine Stromnetz nach dem Erneuerbare Energien-Gesetz (EEG) mit einer Einspeisevergütung.

Solarstromvergütung doch nicht gekürzt

Bis zu 28,74 Cent erhält der private Ökostromproduzent derzeit pro Kilowattstunde Solarenergie, die ins öffentliche Versorgungsnetz eingespeist wird. Ursprünglich war im Zuge der jüngsten Novelle des EEG geplant, die Einspeisevergütung für Solarstrom ab Juli diesen Jahres für alle neu in Betrieb genommen Anlagen um bis zu 15 Prozent zu kürzen. Aufgrund der gesunkenen Nachfrage nach PV-Anlagen bleibt die geplante Kürzung der Fördermittel nun aus.

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